Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abriss der Geschichte der Baustyle
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-787987
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-789356
nahe berührten! fo gibt ES deren hier vierundzwanzig, die, tiefer und rund 
ausgehöhlt, einen breiteren Steg zwifchen Iieh lalfen. Auch enden die Kanä 
kurz oberhalb der Balls und kurz unterhalb des Kapitäls in einer runden [-15 
 lllng, während {ie im dorifchen Styl mit der Säule a 
exäwkkimlüä, dem Boden eufitiegen. An denfelben Stellen, oben u] 
M,  unten, erweitert d1e'Säule ihren Durchrneifer in ein 
w!   Harken Ausbiegung, die man unten den Anlauf, oben d. 
  J  Ablauf nennt. 
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137. Durchfchnizt des ionifchen Säulenfchaftes. 
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Das Kapitäl ifl am weiteßen verfchieden von di 
Bildung des dorifchen, obwohl aus entfprechenden Theile 
zufarnmcngefetzt (Fig. 138). Auch hier iPc ein EChlfll 
vorhanden, der durch fculpirte Ornamente, die fogenani 
ten Eier, belebt und deßhalb gewöhnlich als Eierflab bi 
zeichnet wird. Verknüpft wird diefes Glied dem Säulei 
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Fig. 138. lonifches Kapitäl. Athenatempel zu Priene. 
fchafte durch einen Aftragal, dem aufgereihte, plafiifc 
dargeflellte Perlen die Geflalt einer Perlenfchnur verleihel 
Auf den Echinus aber legt üch ein Polfier, das, nach beide
        

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