Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Elias Holl, der Reichsstadt Augsburg bestellter Werkmeister
Person:
Vogt, Wilhelm Lau, Otto E.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687418
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687949
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habe streng, (die)weil man gemaurt, mit 2 Ziech- 
Pompen, welche am Deichel 4 Zoll weit, starck pompcn 
lassen, bis man mit dem,Gcmeucr über das Wasser 
komcn ist; habe keine Pfähl geschlagen, sondern aus dem 
Wasser mit gebachnen Steinen herausgelnauert. S0 rinnet 
den Bronnelmbach unter disem Bau durch. Dises Bavhes 
Mueter habe ich ganz neu in die Gerädin graben lassen.    
Hat mächtige grosse Arbeit erfordert. Aber an (liscs 
Bachs Mueter habe ich zu beiden Seiten Pfähl schlagen 
lassen und dreizöllige Läden darauf und alles mit Duft- 
stücken besetzt und darnach mit einem starken Gewölb 
darübert.     Der ganze Bau ist 200 Schuech lang, 
hat ringsherum an der Hauptmauren 580 Schuehrr. Ein- 
gehend spricht er sich noch über die Einteilung der 
einzelnen Gaden aus: zum Teile dienten sie als Zunft- 
stuben verschiedenen Gexwrkschaften. Uns interessiert 
mehr die Fassade, welche durch die zwei Freitreppen 
und am breiten, terrassenartigen Vorplatz mit Eisen- 
gitter eine prächtige Wirkung hervorruft. Sie schliesst 
oben mit fast barocken Eckvoluten ab, der schmalere 
Giebel steigt kräftig empor. xDie beiden Portale sind 
in streng pzillztdizmischcr Weise gebildet, die Kapitäle 
der Pilaster durch Stierschädel ausgezeichnet. Das Ganze 
iste  so schliesst Lübke seine Charakteristik der 
Metzg  
voll , im 
xbCi grosser Strenge und Einfachheit 
Sinne der gewaltigen Iltaliencr der 
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