Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Elias Holl, der Reichsstadt Augsburg bestellter Werkmeister
Person:
Vogt, Wilhelm Lau, Otto E.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687418
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687845
Venediger Reise. liess ihn sder ältere Bauherre (etwa 
Vorstand des städtischen Bauamtes) Matthäus Welscr 
rufen und übertrug ihm an Stelle des alten Stadtbau- 
meisters Jakob Erschay den VViederziufbati des ab- 
gebrannten Giesshauses am Katzenstadel  133) 
unter ehrenvollen Bedingungen. Die Ratsherren, erzählte 
ihm Welser, shäitten verstanden, dass ich kürzlich eine 
Reise in Welschland gethon hatte, die Gebeu zu Venedig 
besichtiget und ausser Zweifel darvon wohl was zibgesehen 
und erlernet hätte; das habe meinen Herren wohlge- 
fallen. Wann ich damalen zuvor bei meinen Herren vor 
meiner Dahin-Rziisen mich angemeldet hätte, wollten sie 
mich auf ihren Kosten hinein verlegt habenß Holl 
ging frisch ans Werk xin Gottes Namena. Dass der 
Rat mit seiner Ausführung wauch wohl zufriedene war, 
bewies der Umstand, dass ihm alsbald der Neubau des 
slieckenhansesa am Perlach aufgegeben wurde. Das- 
selbe ist noeh ganz unversehrt erhalten  wenigstens 
im Äussern, was die Hauptsache ist. Zum ersten 
Mal konnte er den Eingebungen seines Geschmackes 
unbedingt Folge geben. Was er schuf, brach kühn und 
energisch mit dem Hergebrachten. Den Schritt, den er 
vor dem Rat der Stadt und der gesamten Bürgerschaft 
damit machte, müssen wir als einen Einsatz auf eine einzigtr 
Nummer bezeichnen: für ihn hing seine ganze Zu- 
kunft davon ab. Gewann er den Rat, so war alles 
gewonnen. 
Herren hat 
In der 
dicser 
That glückte es 
Bau wohl bclivht 
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und 
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sein mit 
mir gar wohl zulärivdx-n gewesen und haben mir 250 
Gulden verehrt umb wegen der mühsznncrn Gcsimbs, 
50 auf wclscln- Manivr daran und viel Mühc 
gekostet. x
        

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