Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Elias Holl, der Reichsstadt Augsburg bestellter Werkmeister
Person:
Vogt, Wilhelm Lau, Otto E.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687418
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687775
rung nicht zufrieden war, oder oben wieder seiner wetter- 
wendischen Laune die Zügel sehiesscn liess. Der Bau 
war fzist zu Ende gebracht, xdn wurdnwn sy auch 
uneinig, war ein seltsannei" Herr, wollte also mein Vater 
ihme 
nimmer 
bauen  
Er 
hatte 
meinem 
Vater 
einen 
Klepper geschenkt, dass er alle Zeit zum Bau hinaus- 
reiten könnte. Und wie ich hinuusgcsulmickt war aufdiesem 
Klepper, 
arbeitc(te: 
Herr auf 
meines Vaters Wßrlazeug abzuholen, dann ich 
 auch mit an diesem Bau, du bokum mir discr 
Göggingcr Strass mit seinem Knecht und nahm 
mir 
Russ au! 
das 
freyer 
Strass, 
Wic ein 
Räuber 
Dnmalen 
wzu- 
hat 
ivh I4 Jahr alt, hab cntrcitcn wollen, aber dvr Knecht 
mich bald errittvn. Mein Vater verklagt ihn; weil 
Cf 
aber 
sehr 
11m 
und 
fürnehnx, 
gewann 
nivhts.) 
In 
dem 
hier 
erwähnten 
xkünst1ivhena( 
Nlznmc 
dem 
Schreiner 
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haben 
wir 
den 
ersten 
ziclbcwusstcn 
Vertreten 
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K unstform 
in 
der 
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ivhsstadt 
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erblicken , 
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dem 
wir 
auch 
wissen, 
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Cf 
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7. L1 
lNIünchen 
baute, nnd dass ihn der bayerische Herzog Wilhelm 
zu seinem Architekten mit einer jährlichen Besoldung 
von 300 Gulden 2111112111111. In Augsburg durfte er nicht 
selbst bauen, der Zunftzivang verbot es llllll, dem Schreiner, 
den Maurcrn ins Handwerk zu pfuschen. 
liessen es sich wohl oder übel doch gc 
Aber die letzteren 
fallen, nach seinen 
incn 
un d 
Rissen 
ZU 
ba ucn. 
Aufdenjungen Elias H oll machte Wende! Dietrich 
einen grosscn, man idarf sagen entscheidenden Eindruck, 
denn er gewann ihn für die xwelsehe lNIanicrK. Sobald 
es ihm vergönnt war, einige Selbständigkeit zu beweisen, 
griff er zu ihr. Dürften wir einen alten Zunftausdruck 
gebrauchen, so würden wir sagen, er hat bereits sein xGe- 
Bayer. 
Bibl
        

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