Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Elias Holl, der Reichsstadt Augsburg bestellter Werkmeister
Person:
Vogt, Wilhelm Lau, Otto E.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687418
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687763
Pläne sein eigenes Werk waren, hielt er sich zum Alten 
im ganzen, ohne in Einzelheiten die ncuen Formen 
sturr von "sich abzulehnen. Jedenfalls erhellt (laraus, dass 
Hans Holl der Übergangszeit zuzurechnen ist und auf 
der Grenzlinie zwischen Altem und Neuem stand, dem 
letzteren mit einer gewissen Zaghuftigkeit begegnend. 
wEs sein  erzählt Elias gelegentlich  diese (ge- 
wölbten) Gäng ineins Vaters erste Prob gewesen; er 
hat's auf seine Gefahr wagen müssenx. Sein Sohn hat 
es vermieden, darüber sich weiter auszusprechen. Dennoch 
finden wir in einer Bemerkung desselben den Schlüssel 
zum Verständnis. Zivischen H21  Hell und Seinem 
Sohn stand ein Uittelglied, es war der genannte. 
Wendel Dietrich, welcher als ganzer Vertreter der 
neuen Kunstrichtung in Augsburg anzusehen ist; zu ihm 
schaute Elias mit voller Bewunderung auf, ihm strebte 
er von früher Jugend an nach. Gelegentlich eines Baues, 
den Hans H 0ll für Herrn Marx Konrad Rohlingen 
im Dorfe Inningen ausbaute, erfahren wir aus der Chronik 
Näheres. Dieses Gebäude war sauf welsehe lNIanicr 
angefangen, so ihm ein hiesiger Schreiner Wen d el 
Dietrich, ein künstlicher Mann angegebene 
Rehlingei" xwar mit seinem Werkmeister Hans Bord 
zu Unfrieden, dass er ihn geurlaubt, und mein(en) Vater 
an sein Statt angenommen. Der hat diesen Bau bis 
unter das Dach gebracht, den Thurn ganz aufgeführt, 
item den schönen Saal im Garten, welcher schon unter 
dem Dach war und wieder eingefallen, wiederunib recht 
und wohl aufgebaute. Trotzdem war es Holls Vater 
nicht vergönnt, den Bau fertig zu stellen. Den Grund 
geben die Aufzeichnungren nicht an, sodass nicht 
zu entscheiden ist, ob der Bauherr mit der Ausfüh-
        

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