Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Elias Holl, der Reichsstadt Augsburg bestellter Werkmeister
Person:
Vogt, Wilhelm Lau, Otto E.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687418
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687681
ausgiebige von ihm selbst herrühexitlc Aufzeichnungen be- 
nützen zu können. Von denselben kommt zumeist in betracht 
ein umfangreiches Schriftstück, welchem man nicht ganz zu- 
treffend den Titel einer Selbstbiographie gegeben 
hat; richtiger würde man dasselbe: wChronik der 
Familie Helle nennen, wobei freilich zu bemerken 
ist, dass der LÖtVßllilntßll dem als redend eingeführten 
Meister zufäillt. Denn auch dieser befolgte eine Sitte 
nicht bloss seiner Vorcltern, sondem eine weitverbreitete, 
schöne Gepflogenheit unserer Vorfahren überhaupt, näm- 
lich im schlichten Chronikenstil zu verzeichnen, was in 
seiner Familie verging, was er dachte und schuf. Mit 
andern Angelegenheiten, selbst nurmit städtischen, sich zu be- 
fassen, wie es sonst der Brauch ist, dazuhatte Holl nicht hin- 
reichend Zeit. Und man muss ihm dafür dankbar sein; denn er 
hatte über sich selbst genug zu sagen, und wir möchten nichts 
von dem missen, was er erzählt, erzählt in treuherziger 
und biederer NVeisc, ohne jede Absicht einer etwa auf 
weitere Kreise berechneten Wirkung. Er selbst bekundet 
das mit den unzureideutigsten Worten, indem er sagt: 
xIch hab solches Einzeichnen, schlecht und gering, nit 
wollen unterlassen von wegen meiner Söhn, so heut oder 
morgen dieses möchten etwan gemessen, oder auch 
andere meiner Nachkommen. Und ist dieses nit von der 
Meinung geschehen, dass ich mir wollte ein Ruelun da- 
durch machen, sondern nur zur Gedächtnuss, dass es 
inskünftig mir noch eingedenk bleibe und ich andern, 
so ich das Leben vor Gott noch länger haben sollte, 
auch dessen unterweisen könnte: (larzu Gott sein Gnad 
verleihe 
Zu bedauern 
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