Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Elias Holl, der Reichsstadt Augsburg bestellter Werkmeister
Person:
Vogt, Wilhelm Lau, Otto E.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687418
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-687631
immer 
wieder 
Neues 
bietet. 
M am 
denke 
111.11" 
3.11 
die 
breite, elegant, ja majestätisch geschwungene Maximilians- 
strasse mit ihren palastähnlichen Häusern und steige dann 
in die von den Lechkanillcn durchströmten engen Gäss- 
chen mit ihren Werkstätten und Häuschen, mit ihren 
Rädern und Mühlen hinab! Oder man vergleiche mit 
den freien, weiten Plätzen die geräumigen Gärten inner- 
halb der Stadtmauern, welche den Kundigen an jene 
Zeiten erinnern, wo die Lustgarten der Fugger und 
Herwart als Weltwunder gepriesen wurden. Auch der 
Umstand, dass Augsburg auf der Landzunge zwischen 
den ihrem Zusammenflusse zueilenden Flüssen, dem Lech 
und 
der 
Wertach, 
erbaut 
ist, 
hat 
auf 
ihr 
Aussehen 
stimmend 
vielfacher 
eingcwirkt. 
Gestalt von 
Ziehen sich doch 
der Höhe hinab, 
die Strassen 
vomehmlich 
in 
in 
östlicher Richtung, sich gleichsam zuspitzendi, um die 
Jakobervorstadt zu bilden, welche für sich wieder ein 
charakteristisches Ganze, etwa an eine kleine fränkische oder 
schwäbische Reichsstadt von ehedem erinnernd, ausmacht 
und doch 
Gedanken 
nicht von der 
loszulösen ist. 
eigentlichen Stadt auch nur in 
In der Summe aller dieser Er- 
scheinungen sehen wir das farben- und formrcichc Bild 
von Alt-Augsburg und erblicken in ihr das Ergebnis 
seiner reichsstädtischen Blütezeit, die ihr Ende erreichte, 
als das verderbenbringende Elend des dreissigjährigen 
Krieges den Wohlstand und die Machtstellung von ganz 
Deutschland vernichtete und vor allem die stolzen Bürger- 
gemeinwesen des alten Reiches von ihrer Höhe herab- 
stürzte. 
Auch Augsburg teilte dieses traurige Geschick. Dennoch 
sind nicht alle Zeugen der vergangenen Pracht versunken 
und verschwunden. Im Gegenteile. Die Geschichte erzählt
        

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