Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-711562
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ward. Nichts war bloss gemacht, Alles zugleich 
empfunden, auch das Colorit der Farben, und die 
Kupferstecher, die solche Gemälde vervielfältigten, 
suchten das warme, lebendige Colorit der Farbe 
durch. Verbindung des Grabstichels mit 
der Radirnadel zu ersetzen, folgten aber auch 
in eignen Erfindungen den Impulsen einer neu 
erwachten Schaffenslust; desgleichen die Maler, 
die sich auf Pinsel und Palette besser verstanden 
als auf die 
Radirnadel. 
Führung 
des 
Grabstichels , 
griffen 
Zlll" 
Gedenken wir nun zuerst der K u p fe r s t e c h er , 
dann aber auch der sogenannten M a 1 e r  R a d i r e r, 
die mehr oder weniger der neuen Kunstrichtung in 
Holland angehören. Ihre Zahl ist gross, daher nur 
die Vorzüglichern. 
Kupferstecher. 
Peter Soutmann, 
geboren , gehört zunächst 
Schule von Rubens an, bei 
um 1580 in Harlem 
noch der historischen 
dem er auch die Maler- 
kunst erlernt, und nach dessen Gemälden er auch in 
Kupfer gestochen hat, wobei er den Grabstichel mit 
der Radirnadel verband, aber auch mit dem Grab- 
stichel allein arbeitete. Er erwarb sich den Ruhm 
eines guten Portrait- und Historienmalers, den er an 
den Höfen zu Berlin und Warschau bethätigte. Als 
Kupferstecher war er in den Jahren von x626-1646 
thätig und hat in dieser Zeit eine ziemliche Anzahl 
von Stichen, nicht bloss nach Rubens, sondern auch 
nach eigenen Zeichnungen geliefert.  Seine Schüler 
waren Peter van Sompel, Wilhelm von 
Leeuw, Joh. Louys, alle um 1600 in Antwerpen
        

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