Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-711448
Zweüe 
Periode. 
Das 
Zeitalter 
der 
Technik. 
Die Länder , in welchen in dieser Zeit der 
Kupferstich zu einer höchst bedeutenden technischen 
Vollendung geführt wurde, sind die Niederlande 
und Frankreich, während Italien und besonders 
Deutschland sehr zurücktreten. In den beiden erst 
genannten Ländern gelangte der Kupferstich 
einer so eigenthümlichen Blüthe, dass sie auch 
dieser Periode gesondert zu betrachten sind. 
Die Niederlande. 
zu 
in 
In der ersten, vorhergehenden Periode hatten 
Maler, wie Alb. Dürer und Lukas van Leyden ihre 
eigenen Inventionen mit feinen, sauberen Linien in 
Kupfer gestochen, und diese Linien genügten nicht 
bloss für die klein-dimensionalen Darstellungen, sie 
bildeten vielmehr auch ein organisches Ganze mit 
ihnen, und die productiven Künstler bedienten sich 
auch dieser feinen Technik. Damit war aber eine 
Technik eingeführt, die auch von solchen Meistern 
betrieben werden konnte , die nicht productive 
Künstler waren, und die, sie anwenden wollten, um 
Gemälde in grösseren Dimensionen in Kupfer zu 
bringen. Ob aber dazu diese feine Technik aus-
        

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