Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-713723
nach Delaroche Treffliches geleistet haben.  Ferner 
Louis Adolph Salmon (geb. 1806), ausgezeichnet 
durch seine Stiche nach italienischen Meistern, wie 
Raphael (Madonna di Foligno), A. del Sarto u. A. 
 Claude Albert Waltner (geb. 1846), vorzüglich 
in Portraits; jules Gabriel Levasseur (geb. 1823), 
auch als Stahlstecher geschätzt. 
Als Radirer sind zu nennen: Leopold Fla- 
meng aus Brüssel, Schüler von Calamatta, und sein 
vortrefflicher Schüler Charles Louis Courtry, 
geb. 1846. 
Im Portraitstich wird Gust. Nik. Bertinot 
(geb. 1822) ein Schüler von Martinet  und in 
Schwarzkunst  Bap. Alfr. Cornilliet, 1807 in 
Versailles geb.  geschätzt. 
Im Fache der Landschaft ist der Landschafts- 
maler Alex. Calame in Genf zu nennen, der in 
seinen 41 Blättern: Essais de gravure ä. l'eau forte 
meisterhaft ausgeführte Radirungen und Lithographien 
geliefert hat. "W M 
E n g 1 a n d. 
Hier ist vor Allen einer der besten Kupferstecher 
nachzutragen: Thomas Holloway in London 
(1770-4828). Er hatte sich nach den Manieren von 
Sharp, Fittler u. A. gebildet und gelangte zu einem 
grossen Ruhm durch den eleganten und effectvollen 
Stich der RaphaePschen Cartons in Hamptoncourt. 
Er begann das Werk im Iahre 1806 in Gemeinschaft 
mit Slann und Webb; vollendete aber nur 5 Cartons 
(nämlich: Pauli Predigt in Athen, Petri Fischzug, 
der Zauberer Elymas, Christus übergiebt dem Petrus 
die Schlüssel und der Tod des Ananias). Die
        

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