Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-713662
1803-1821), dem Hauptwerke seines Lebens, und 
zuletzt noch in der "Anleitung zur Kupferstichkunde" 
niederlegte. Sein Sohn, Friedrich v. Bartsch, hat 
ein vollständiges Verzeichniss seiner Werke heraus- 
gegeben.  
Zu pag. 129. Zu den Künstlern, welche durch 
Schlachten und Thierbilder sich einen Namen gemacht 
haben, gehören der Maler Joh. Wilh. Baur. Er 
War 1600 in Strassburg geboren und kam, nachdem 
er lange Zeit in Italien gewesen war, nach Wien, 
wo ihn der Kaiser Ferdinand III. in seine Dienste 
nahm und wo er 1640 gestorben ist. Zu seinen besten 
Werken gehören x5 Blätter: Caprici di varie Bataglie 
in kl. 4 und einige andere ähnliche Suiten. Eine 
Sammlung seiner Werk veranstaltete 1670 der Augs- 
burger Kupferstecher Melchior Küssel, 148 Bl. 
unter dem Titel: Iconographia, welche unter Anderem 
das Leben Christi und Prospecte der in Italien sehens- 
werthesten Häfen, Schlösser, Gärten, Historien und 
andere Dinge enthält.  Der Augsburger Bataillen- 
maler Georg Philipp Rugendas, 1666-1742. 
Ausser seinen selbstradirten Reiterbildern werden 
besonders die Blätter geschätzt, welche er in Schwarz- 
kunst ausgeführt hat. Seine Söhne Georg Philipp 
(1- 1774), Christian (1- 1781) und jeremias Gott- 
lob (T 1772) sind auch als Stecher in Schwarzkunst 
bekannt. Besonders aber gefielen die von Christian 
nach Bildern des Vaters, auf braunem Grunde mit 
zwei weissen Blicken ausgeführten Reiterstücken. 
Des Ieremias Gottlob Sohn , Johann Lorenz 
Rugendas, in Augsburg 1775 geboren, lieferte in 
Tuschmanier moderne Bataillenstücke, die gerühmt 
werden. Bekannt von ihm sind auch Portraitstiche
        

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