Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-713434
1792, wo er seine besten Werke gestochen hat, zog 
sich aber nach Marburg im Steiermärkischen zurück, 
wo er 1843 gestorben ist. Ausser einigen Blättern 
nach G. Reni, C. Dolci und Raphael hat er meist 
Bildnisse berühmter Männer, auch für Bücher und 
Almanachs gestochen. 
In der Tuschmanier (Aquatinta) sind ausser 
den als Schüler von L. v. Michel genannten Halden- 
wang und Schlotterbeck auch Anton Hertzinger, 
1832 in Prag gestorben, zu erwähnen, der in Thier- 
Stücken nach dem Vorbilde von I. H. Roos glück- 
lich war;  und Friedrich Wilhelm Schwechten 
in Berlin, der sich durch sein Werk über den Dom 
zu Meissen einen geachteten Namen gemacht hat.  
Von dem Maler Kaspar Scheuren, 1810 in 
Aachen geboren, sind ausser landschaftlichen Radi- 
rungen auch ansprechende Aquarellen (Fischerleben) 
bekannt. Sein Talent in Darstellung von Arabesken 
hat ihm den Namen "Arabeskenkönig" zugezogen. 
 Auch ist hier noch eines Künstlers aus der Schweiz 
zu gedenken: Franz Hegi aus Zürich (1774-1850), 
der eine Menge Landschaften in aquatinta heraus- 
gab, aber auch in seinen kleinen zart radirten Blättern 
zum Theil für Schweizer Buch- und Kunsthändler als 
ein liebenswürdiger Künstler erscheint. 
Italien. 
Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts versiegte in 
Italien die Quelle schöpferischer Kunstproductionen. 
joh. Baptist Tiepolo aus Venedig strebte nach 
dem F arbenglanz eines Paul Veronese, aber ohne 
dessen Geist, ward 1763 nach Madrid berufen, starb 
daselbst 1770. Sein Landsmann und Zeitgenosse
        

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