Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-713399
Richter ist 1803 in Dresden geboren. Chodo- 
wiecki's Radirungen zogen ihn an und blieben nicht 
ohne Einfluss auf seine spätere Kunstthätigkeit, die 
er als Zeichner für Formenschneider und Bücher- 
schmuck in der bekannten und so beliebten Weise 
bethätigte. Unter seinen landschaftlichen Radirungen 
sind 70 Blätter „Vues pittoresques" aus der Um- 
gegend von Dresden und einige italienische Land- 
schaften zu bemerken.  Ich. Gabriel Friedrich 
Poppel, 1807 in Nürnberg geboren, bildete sich 
unter Frommel in Karlsruhe zu einem beliebten und 
guten Stahlstecher.  Ich. Heinrich Mencken, 
1764 in Bremen geboren, bildete sich in Dresden 
unter Klengel, nahm aber besonders die Niederländer 
Ruysdael, Berghem, Potter u. a. zum Muster. Seine 
1813 radirten Kosackenstücke werden sehr geschätzt. 
Er starb 1837.  johan Adam Klein, 1792 in 
Nürnberg geboren, bildete sich zu einem tüchtigen 
und beliebten Radirer. 19 Jahre alt, 1811-1815, 
radirte er schon in Wien einen Theil seiner Blätter, 
unternahm dann Reisen durch verschiedene Länder, 
wo er ein glücklicher Beobachter kleiner Scenen 
war, die er später radirte. 1822 kehrte er nach 
Nürnberg zurück und war seit 183g in München 
thätig. Seine Nadel ist leicht und behandelt Alles 
mit Geist und Leben. Im Jahre 1844 erschien in 
Nürnberg bei Zeh eine neue Ausgabe seiner Werke, 
die besonders aus Thier- und F uhrmannsstücken etc. 
besteht. Er gehört zu den besten Radirern der 
Neuzeit.  In Wien ist der Miniaturmaler Karl 
Agricola, 1779-1852, zu bemerken, der nach 
Raphael, Dominichino u. a. radirte, aber auch mit 
dem Grabstichel arbeitete. 
17'
        

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