Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-713195
Zeit stellen, die wie Basan in Paris und Boydell in 
London sich einen verdienten Namen erwarben. In 
Anerkennung seiner Verdienste ward er 1806 zum 
Mitgliede der Akademie in Berlin ernannt und ist 
1818 daselbst gestorben. Unter den Künstlern, die 
aus seiner Akademie hervorgingen, zeichneten sich 
als Arbeiter mit dem Grrabstichel und in der Tusch- 
manier Christian Haldenwang (als Hofkupfer- 
stecher in Karlsruhe 18 31 gestorben) und Wilhelm 
Friedrich Schlotterbeck (1819 in Wien ge- 
storben) aus; beide bekannt durch ihre Kupferstiche 
nach den berühmten Gemälden von Cl. Lorrain in 
Petersburg: die vier Tageszeiten, die Haldenwang 
in Grabstichelarbeit, Schlotterbeck in Aquatinta 
herausgab. Haldenwang war in den jahren 1796 bis 
1804 Mitbegründer des chalkographischen In- 
stitutes in Dessau und bildete sich besonders 
nach Woollett (s. die Blätter nach Cl. Lorrain), und 
gab als solcher in Gemeinschaft mit Schlotterbeck 
20 Blätter „Dessau und Umgegend" in Tuschmanier 
heraus. Von Schlotterbeck sind die 20 Blätter 
malerische Reisen um Salzburg in Aquatinta zu 
nennen, die er auf Wunsch des Erzherzogs Iohann 
herausgab.  
Zu Denen, die sich unter Wille völlig ausbildeten, 
gehört auch der durch seine kleinen, mit festem und 
feinem Grabstichel gearbeiteten Portraits bekannte 
Egidius Verhelst, ein Baier, 1742 geboren. Er 
hatte schon den Titel eines Hofkupferstechers in 
München sich erworben und war schon Professor an 
der Zeichenakademie in Mannheim, als er 1765 nach 
Paris zu Wille sich begab. Nach seiner Rückkehr
        

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