Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-713037
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geschichte auch heute noch haben.  Mögen denn 
auch hier einige Namen jener Künstler stehen, die 
übrigens auch in grösseren Kupferstichen den Kunst- 
liebhabern manche Gabe geboten haben. Da ist zu- 
nächst an den Künstlerkreis zu erinnern, der sich an 
der in Leipzig neu errichteten Zeichenschule unter 
Oeser's Leitung bildete, wie der schon genannte 
Christian Gottlieb Geyser, 1742w-18o3, dessen 
kleine Blätter die Zahl von 2000 weit übersteigen 
mögen und das Verdienst haben, den Geschmack 
für typographische Verzierungen verbessert zu haben. 
Joh. August Rossmässler, 1752-1783, der 
sich mit seinen kleinen Blättern die Freundschaft 
und Bekanntschaft Chodowieckfs erwarb. Joh. 
Pentzel, 1754 im Nürnbergischen geboren, Schüler 
von Schellenberg, von Chodowiecki geleitet, hat 
er viel nach dessen Zeichnungen und in seiner Manier 
nach eignet Eriindung gestochen.  Gustav 
Georg Endner, 1754 geboren, war Schüler von 
Bause und ward Mitglied der Kunstakademie in 
Dresden.  Einen andern kleinen Künstlerkreis 
finden wir in Berlin, WO neben dem schon ge- 
nannten Daniel Berger dessen Schüler Joh. 
Friedrich Bolt, 1769-4836, der gern in Punktir- 
manier stach, dann noch Eberhard Siegfried 
Henne zu nennen ist. Er war x7 59 in Gunsleben 
bei Halberstadt geboren und ward später Mitglied 
der Königlichen Akademie in Berlin. Dann Wilhelm 
Jury in Berlin, der viel und fleissig nach Zeich- 
nungen von Chodowiecki gestochen hat und von 
Buchhändlern geschätzt wurde. I. F. Schuster, 
vielleicht Schüler von Chodowiecki, nach dessem Ge- 
mälde er die "Bauernschule" gestochen hat, war ein
        

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