Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712878
stichel wie auch in Punktirmanier aus.  Jakob 
Heath, 1756- 1834, gehörte zu den besten engli- 
schen Kupferstechern, der sich auf Reisen, besonders 
in Florenz unter R. Morghen gebildet hatte. Zu 
seinen besten Blättern gehört der todte Soldat nach 
Wright.  Sein Sohn und Schüler Karl Heath 
war Gründer und Herausgeber des Annual, das 15 
Iahre hindurch die bedeutendsten künstlerischen und 
litterarischen Kräfte Englands beschäftigte. Er 
starb 1849.  Wie Heath gehörten auch William 
Bromley, geb. um 1773, und Richard Golding 
der neuen Zeit an. Bromley machte sich vortheilhaft 
bekannt durch die Schlacht bei Valenciennes nach 
Louterbourgh 1802.  Golding durch das Portrait 
der Prinzessin Charlotte nach Lawrence. 
Im landschaftlichen Fache ist zuerst 
Franz Vivaress, 1712-1782, zu nennen. Er war 
ein geborner Franzose aus der Gegend von Mont- 
pellier, und soll Schneider gewesen sein, bildete sich 
aber in England zu einem trefflichen Landschaft- 
Stecher, dem namentlich die Stiche nach Claude 
Lorrain wohl gelangen.  Thomas Major, geb. 
um 1715, und John Browne, geb. um 1719, bil- 
deten sich zu trefflichen Landschaftstechern. Na- 
mentlich arbeitete Browne in grossem Styl mit 
malerischem Effect.  Sein und Vivaress Freund 
war William Woollett, 1735-1785, wohl Eng- 
land's bedeutendster Künstler in diesem Fache, aus- 
gezeichnet durch Geschmack, Ton und Sauberkeit 
seiner Stiche. Seine Felsen, Baumstämme und sein 
Blätterwerk sind höchst malerisch, seine Vorder- 
grunde und alles, was eine rauhe Arbeit fordert, 
höchst kräftig und wirksam. Er war der erste, der
        

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