Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712855
205 
Pinsel in bunten Farben ausgeführt. 
gleichwohl vielen Beifall fanden. 
Der Verbreitung des Stahlstichs 
Schnitts durch englische Künstler sei 
gedacht. 
Sudeleien, die 
und des Holz- 
hier nur kurz 
Die Grabstichelarbeit im historischen 
Styl wird zuerst, und zwar mit entschiedenem 
Talente vertreten von Robert Strange, einem 
der berühmtesten Kupfer-Stecher nicht bloss Eng- 
land's, sondern dieser ganzen Zeit. Er war 1721 auf 
einer der Orkneyinseln geboren. In Edinburg, wo 
er die Rechte studiren sollte, machte er Aufsehen 
durch seine Zeichnungen, und nahm Unterricht in 
der Kunst bei einem um 173,0 in Edinburg bekannten 
Maler Richard Cooper, der ihn soweit förderte, dass 
er die Kunst selbständig zu betreiben begann. 1745 
schloss er sich der Partei des Prätendenten Carl 
Eduard an, der für die Rechte der Stuarts in 
Schottland auftrat. Nach dessen Vernichtung ging 
er 1747 als Amnestirter nach London, aber schon 
im folgenden Iahre nach Frankreich, wo in Paris 
der beliebte und berühmte Philipp le Bas sein 
Lehrer ward, in dessen Atelier er seine ersten 
Blätter, unter diesen „die Rückkehr vom Markte" 
nach Wouvermann, 1750 stach, und damit den rühm- 
lichen Beweis lieferte, was er hätte leisten können, 
wenn das landschaftliche Genre seines Lehrers ihn 
länger hätte fesseln können. Seine Neigung zog ihn 
zur Historie, die er fleissig studirte, und um sich 
darin hervorzuthun, 1751 nach London zurückkehrte, 
hier aber sieben Jahre lang an dem durch den Maler 
West und seine Freunde, namentlich auch durch
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.