Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712823
Zweck durch englische Künstler nicht erreichen 
konnte, so wurden Unterstützungen gewährt für junge 
Künstler, die sich im Auslande bilden mussten, wie 
Th. Major, Strange, Ryland u. A. DieSociety 
of Artistes nahm sich auch der Sache an und mehr 
noch seit 175g die 
Akademiker selbst 
Königliche 
durch ihre 
Akademie. 
Werke die 
Da die 
Kosten 
der Akademie aufbringen mussten und zu diesem 
Zwecke öffentliche Kunstausstellungen veranstaltet 
wurden, und da auch Kupferstecher zu Mitgliedern 
der Akademie zugelassen wurden, so ward ein 
grösserer Eifer und Fleiss für die Kunst erweckt, 
und die Maler, welche vornämlich Mitglieder der 
Akademie waren, wie Raynolds, West u. A., 
liessen sich gern den Dienst der Kupferstecher 
gefallen, ihre gepriesenen Werke zu vervielfältigen. 
Zuletzt Ward  Boydell ein liberaler Beförderer 
des Kupferstichs. Er war selbst Kupferstecher und 
hat für seinen reichen Verlag besonders viele land- 
schaftliche Darstellungen in Kupfer gestochen. Sein 
englischer Kunstpatriotismus liess die Gemälde eng- 
lischer Maler älterer und neuerer Zeit vervielfältigen, 
und verwendete 50,000 Pfund Sterling, um die Ge- 
mälde seiner Shakespeare-Gallerie in Kupfer stechen 
zu lassen. Er war es, der durch seine Unterneh- 
mungen den Kupferstich zu einem sehr ergiebigen 
Handelszweige machte, dadurch aber den englischen 
Kupferstich in Aufnahme brachte und die Kupfer- 
stecher, die auf diesem Wege bekannt und wohl- 
habend wurden, zu einem iieissigen und kunstwürdigen 
Betrieb der Technik anregte. 
Die Liebhaberei der Engländer für Farb e lenkte 
ihre Theilnahme zu den Stecharten, welche die Farbe
        

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