Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712650
zahlreichen Blätter, die er für das Recueil de Crozat 
gestochen hatte, liess sich nachher aber von dem 
Modegeschmack fortreissen und stach nur noch nach 
Watteau, Lancret, Boucher. u. A. Er war der Lehrer 
des berühmten Schmidt in Berlin, der auch Vieles 
für ihn gestochen hat, das mit dem Namen des 
Lehrers bezeichnet ist.  Henri Simon Tho- 
massin, in Paris 1688 geboren und 1741 gestorben. 
-'Nikolas Dauphin Beauvais, in Paris 1687 
geboren und 176 3 gestorben, war ein Künstler, 
dessen Talent weniger geschätzt ward, als es ver- 
diente.  Louis Surrugue, der Vater, aus Paris 
1695-1769 und Peter Louis Surrugue, der 
Sohn, aus Paris 1717-1771, waren beliebte Stecher, 
die für die meisten Galerie-Werke arbeiteten.  
Lorenz Cars aus Lyon und 1771 in Paris ge- 
storben, hatte sich, indem er nach den Gemälden 
von le Moine stach, einen eignen Geschmack 
gebildet, der sich durch eine Weichheit auszeichnet, 
die er bis in die Schattenmassen brachte. Sein 
Hauptwerk nach le Moine ist Herkules bei der 
Omphale spinnend; und nach Vanloo die Schau- 
spielerin Hyppolita de la Tude Clairon in der Rolle 
der Medea, ein Hauptblatt, das Cars in Gemeinschaft 
mit seinem Schüler Beauvarlet stach. 
Claudius Duflos aus Paris (1678_1747) 
gehörte noch zu den Kupferstechern, die mit einer 
Heissigen und sauberen, zuweilen an Poilly erinnern- 
den Technik sich an die historische Schule des 
vorigen Jahrhunderts anschloss, sich aber auch zu- 
weilen der Nadel bedienten.  Nikolas Gabriel 
Dupuis aus Paris (1696- 1770) war ein Schüler von 
Duchange und arbeitete später, um seine Augen zu
        

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