Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712646
Kupferstecher , welche gewohnt waren , nach den 
Meistern der akademischen Kunst zu stechen, wid- 
meten sich dem Geschmacke des Tages und stachen 
nach W a t t e a u.  Andere begeisterten sich so- 
gleich für B oucher und G reuze, deren Werke 
zu vervielfältigen sie sich befleissigten, wie D u f 1 o s , 
Dupuis, Stephan Fessard, Balechou, Gail- 
lard, I. j. Flipart, Beauvarlet, Marais, 
Massard u. A. 
Die hier versuchte Gruppirung der Kupferstecher 
nach den Modemalern ist nicht durchaus maassgebend 
für ihre Werke, wiefern sie auch mit mehr oder 
weniger Glück Historien nach älteren und neueren 
Meistern und im Besondern auch für das Recueil 
de Crozat, für das Dresdner und andere Gallerie- 
Werke gestochen haben. 
Tardieu, Nikolaus Heinrich, in Paris 
1674 geboren und 1749 gestorben, war ein fleissiger 
Künstler, der eine grosse Menge von Gegenständen 
gestochen hat. Er ward 1720 Mitglied der Akademie. 
Er war ein Schüler von Ioh. Audran und bildete 
seinerseits auch viele geschickte Stecher, wie Cars, 
Baron, le Bas und seinen Sohn Jakob Niko- 
laus Tardieu, der in dem Todesjahre seines 
Vaters Mitglied der Akademie ward. Da er den 
Grabstichel mehr als die Nadel gebrauchte, so ist 
in seinen Stichen mehr Nettigkeit, aber weniger 
malerische Amnuth als in den Stichen seines Vaters. 
 Peter Alexander Tardieu, 1756 in Paris 
geboren, ein Verwandter der Vorigen, war ein 
Schüler von Wille.  Nikolas de l'Armessin, 
der Sohn, in Paris 1684 geboren und 1755 gestorben, 
Schüler seines Vaters, erwarb sich Ruf durch die
        

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