Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712180
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die besten Kupferstecher der Nation stechen zu 
lassen und in einem besonderen Sammelwerke: Schola 
italica picturae etc. herauszugeben, fand er schon 
eine Reihe Kupferstecher, mit denen er dies Werk 
zur Ausführung bringen konnte. 
Die Geschichte des Kupferstichs in Italien in 
diesem Zeitraume lässt sich demnach füglich in vier 
Gruppen darstellen: 
die neue Anregung durch holländische 
Künstler, 
die fortgesetzte Arbeit der Maler-Radirer 
bis zum Schluss des I7. Jahrhunderts, 
die neuen Erfolge der römischen Schule,die 
ihr Ziel erreicht in den Kupferstechern, Welche 
bei der schola italica etc. beschäftigt waren. 
Holländer 
in 
Italien. 
Cornelius Cort war um 1536 zu Hornes in 
Holland geboren und war fast 20 Jahre älter als 
sein berühmter Landsmann Heinrich Goltzius, mit 
dessen Technik er jedoch nichts gemein hat, wie 
eine Vergleichung ihrer Blätter augenscheinlich be- 
Weisen kann. Er gehört seiner Lebenszeit, wie 
seiner Kunstthätigkeit nach in die Zeit vor Goltzius, 
unterscheidet sich aber von seinen Zeitgenossen da- 
durch, dass er ihre feinere durch Crispin de Pas und 
Andere beliebte Strichmanier verliess und sich eine 
kräftigere und breitere Manier aneignete, verstand 
es aber nicht, die breiten neben breite Schatten 
gelegten Lichter harmonisch zu vermitteln; daher 
seine Stiche einen harten, wenig ansprechenden Ton 
haben. Doch fand er Beifall und nachdem er sich 
durchseine Stiche für den Kunsthändler Hieronymus
        

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