Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712124
viel besserer Künstler war , namentlich in dem 
Werke, das er nach den Gemälden des beliebten 
Portraitmalers Kupezky herausgab, war nicht so 
glücklich. Sein Hauswesen gerieth in Unordnung. 
Er musste Alles verkaufen, und zog sich nach 
Nürnberg zurück, wo er bald darauf starb.  Die 
Brüder ]ohan Lorenz Haid, 1702-1750, und 
joh. Gottfried Haid, 1710-1776, arbeiteten jener 
für den Verlag von Heiss (den nach seinem Tode 
dessen Neffe Gottlieb Heiss übernommen hatte); 
dieser für den Verlag von Boydel in London, zu- 
letzt in Wien, wo er starb.  Zu einem Zweige der 
Familie Haid gehörte Iohan Jakob Haid, 1703 
bis 1767, der aus dem Würtembergischen stammte, 
früh aber nach Augsburg kam, wo er als Portrait- 
maler und als Schabkünstler grossen Beifall fand 
und einen blühenden Kunsthandel anlegte, den er 
nach seinem Tode seinem Sohne Iohan Elias 
Haid, 17 39-1809, überliess. Dieser wurde Mitglied 
der Akademie in Augsburg und war der beste unter 
den Künstlern, die den Namen Haid führten.  
Christian Rugendas in Augsburg, 1708-1781, 
arbeitete auch in Clair-obscure. Er war ein Sohn, 
und Ioh. Lorenz Rugendas (1775-1826) ein 
Enkel des berühmten Schlachtenmalers. 
In Nürnberg widmete sich Valentin Daniel 
Preissler, der jüngste von den obengenannten 
Brüdern, 1717-1765, ganz dieser Kunst, ohne sich 
besonders auszuzeichnen. 
Indess hatte sich der Geschmack an geschabten 
Blättern immer weiter verbreitet, und die Künstler 
in dieser Technik bemühten sich, durch feinere Gra- 
nirung der Kupferplatten die malerische Wirkung,
        

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