Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712092
um sich der Malerei zu widmen. Seine nach der 
Natur radirten Blätter sind schön und zum Theil 
musterhaft.  Johann Christian Klengel, 
1751 geboren, bildete sich an der Akademie zu 
Dresden zu einem guten Landschaftsmaler. Seine 
Radirungen nach eigenen Zeichnungen und nach 
seinem Lehrer Dietrich werden geschätzt.  Chri- 
stoph Nathe, Sohn eines Landmanns bei Grörlitz, 
1753 geboren, studirte in Leipzig auf der Akademie 
unter Oeser's Leitung, zeichnete bei seinen Reisen 
durch die heimathliche Gegend und durch die Schweiz 
landschaftliche Skizzen, die er später in einer Samm- 
lung radirter Landschaften herausgab. Zuletzt ward 
er Director der Zeichenschule in Görlitz. Seine 
Zeichnungen, die sich in Cabinetten und Kunst- 
sammlungen befmden, werden sehr geschätzt. Er 
starb 1808. 
Eine eigene Manier bildete sich der Landschafts- 
maler Johann Ludwig Aberli in Bern, 1786 
gestorben. Er radirte nur die Umrisse seiner land- 
schaftlichen Gegenstände und führte alles übrige mit 
Farben aus. In dieser Weise arbeitete er selbst 
oder liess die Arbeit durch andere gute Radirer 
besorgen. Er fand mit seinen colorirten Schweizer- 
landschaften vielen Beifall, Schüler und Nach- 
ahmer, von denen ihn jedoch keiner übertroffen hat. 
Am nächsten steht ihm sein Freund Heinric h Rieter, 
1751 in Winterthur geboren, der nach Aberlfs Tode 
dessen unvollendete Platten herausgab. 
Thierstücke. 
Jäger und F orst- 
Ridinger, 1695 
9 
Hier ist der Liebling aller 
beamten zu nennen: Ioh. Elias
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.