Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712084
Ioachim Franz Beich in München, 1665 bis 
r 748, ein beliebter Maler , hat 4 Folgen von Land- 
schaften radirt , die schätzenswerth sind.  J o h. 
Christoph Dietzsch aus Nürnberg, 1710-1769. 
Seine Landschaften werden geschätzt.  Die Ge- 
brüder I ohan n Christian und Friedrich 
Augu st Brand in Wien, die eine grosse An- 
zahl geistreich radirter Blätter , meist Landschaften 
herausgaben.  Johann Alexander Thiele, 
Landschaftsmaler in Dresden, 1 69 5- 1 7 5 2 , war der 
Lehrer von Dietrich.  Franz Edmund Wei- 
rotter aus Innsbruck, WO er 1730 geboren War, 
vollendete seine Studien bei Wille in Paris, reiste 
nach Italien und ward dann Professor an der Zeichen- 
akadernie in Wien, wo er 1773 gestorben ist. Seine 
schön und malerisch radirten Landschaften sind 
Liebhabern 
wie 
Kennern 
willkommene 
Gaben 
der 
Kunst. 
Die 
Ruinen 
der 
Abtei 
St. Maur 
ist 
ein 
VOT- 
treffliches 
Blatt. 
Ebenso 
die Ansicht 
von Vernonnet 
in der Normandie. Das Dorf bei Antwerpen ist eine 
anmuthig bewegte Winterlandschaft.  Salomon 
Gessner aus Zürich, r734-1788, der bekannte 
Idyllendichter, hat sich auch hervorgethan durch die 
Vignetten zu seinen Werken und durch seine land- 
schaftlichen Radirungen, z. B. zu den Schweizer- 
Kalendern von 1781-x788.  Jakob Philipp 
Hackert aus Prentzlau, 1734 geboren, der in seinem 
Freunde Göthe einen beredten Biographen gefunden, 
hat auch mehrere Blätter radirt, doch gelten die 
Landschaften, die er für seine Freunde malte, für 
das beste, was er hinterlassen hat.  Ferdinand 
Kobell, 1740 in Mannheim geboren, ward Kanzlei- 
Secretär, verliess aber diese lästige Schreiberstelle
        

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