Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712071
im Radiren, in der Tusch- und Crayonmanier, wo- 
rüber er auch eine Abhandlung geschrieben hat.  
Sein Onkel, gleiches Namens, der seiner Zeit beliebte 
Maler in Cassel, hat einige Blätter radirt und mit 
Farben lavirt.  Christian Bernhard Rode, 
in Berlin 1725 geboren, Schüler von Anton Pesne 
und Vanloo  1783 Director der Akademie und 
1797 gestorben. Die Berliner Bibliothek der Wissen- 
schaften hat in ihrem 51. Bande die Hauptvorzüge 
dieses Meisters als Radirer in der äussersten Leich- 
tigkeit gefunden, die Figurensprache zu sprechen, 
malerisch zu gruppiren, malerisch zu beleuchten, und 
die Nadel mit Geist zu führen. Wenn man dies zu- 
geben will, kann man doch nicht verschweigen, dass 
er die Kunst der Grazien nicht verstand; seine Köpfe 
sind oft gemein; seine Zeichnung und poetische Er- 
{indung ist oft vernachlässigt, und seine vielen Zeich- 
nungen zu Bücherverzierungen sind oft sehr roh und 
mechanisch. Seine Radirungen sind eigene Er- 
findungen, oder nach Gemälden von ihm selbst. 
Seine Allegorien sind noch ziemlich mythologisch. 
Sein bestes Werk sind die Larven sterbender Helden 
von Schlüter , 
finden. 
die 
sich 
3.111 
Zeughause 
in 
Berlin 
Die 
Landschaft. 
Die Landschaft war ein Steckenpferd der Maler, 
das sich sozusagen leichter tummeln liess als der 
Pegasus historischer Dichtung und Darstellung. Doch 
sind lobenswerthe Künstler darunter, wenn sie auch 
den holländischen Künstlern in diesem Genre nicht 
gleichkommen.
        

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