Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712040
Berlin. Nach Errichtung der Akademie der 
Künste und Wissenschaften im Jahre 1701 machte 
sich auch der Kupferstich bemerkbar. Einer der 
ersten Professoren an der Kunstakademie war 
Samuel Blesendorf aus Berlin, 1670-1706. Er 
war Portraitmaler in Oel und stach seine Portraits 
in der Manier von P. van Gunst.  Gleichzeitig mit 
ihm lebte Anton Balthasar Koenig als Kupfer- 
stecher.  joh. Georg Wolfgang aus Augsburg 
war Hofkupferstecher.  G. P. Busch, ein schwacher 
Künstler, War der Lehrer von dem berühmten G. F. 
Schmidt.  j. D. Schleuen stach bestellte Por- 
traits.  Bedeutender war Daniel Berger, 1744 
in Berlin geboren, 1787 Rector und Professor der 
Kupferstecherkunst bei der Akademie, hatte einige 
Monate bei Georg Friedr. Schmidt studirt, war 
Lehrer von Chodowiecki, nach dessen Zeichnungen 
und in dessen Manier er viel für Buchhändler stach. 
Unter seinem Rectorate begann ein Aufschwung in 
der Kunst, der uns in die dritte Periode der Ge- 
schichte des Kupferstichs einführt. 
Maler-Radirer. 
Die Zahl dieser Künstler ist gross in dieser Zeit, 
grösser als die Zahl derer, die mit dem Grabstichel 
gearbeitet haben. Wir haben uns daher um so 
mehr zu beschränken, da auch ihre Werke oft arm 
an Ideen sind. Zuerst sind einige Nachahmer Rem- 
brandt's zu nennen, und unter diesen zuerst der 
handfeste Nachahmer Rembrandfs und der Nieder- 
länder überhaupt, Christian Wilhelm Ernst 
Dietrich, Hofmaler in Dresden. Er war in Weimar 
1712 geboren, wo sein Vater Maler war, und starb
        

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