Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-712035
Schüler Ioh. Adolph Darnstedt liess sich 1784  
bleibend in Dresden nieder, nachdem er sich eben- 
falls im landschaftlichen Fache zu einem geschickten 
Kupferstecher ausgebildet hatte und später auch 
Professor an der Akademie ward.  An den Aka- 
demien in Leipzig und Dresden unter Oeser's Leitung 
wurden zwei treifliche Meister für die Landschaft 
gebildet, Jakob Mechau aus Leipzig und 10h. 
Christian Reinhard aus Hof. Beide Künstler 
gingen zu ihrer weiteren Ausbildung nach Rom. 
Mechau kehrte später zurück und starb 1808 in 
Dresden. Reinhard blieb in Italien, wo er 1847 ge- 
storben ist. Zu diesen beiden Künstlern gesellte sich 
in Rom der Maler Christoph Albert Dies aus 
Hannover (1822 in Wien gestorben). Alle drei 
gaben dann die schönen malerisch radirten Prospecte 
von Rom und Umgegend heraus, welche in 72 
Blättern unter dem Titel Collection de vues pitto- 
resques d'Italie etc. 1799 bei Frauenholz in Nürnberg 
erschienen.  Auch mag noch joh. Friedrich 
Schmidt genannt werden, in Dresden 1764 ge- 
boren; er war ein guter Zeichner, ward aber nur ein 
mittelmässiger Portraitstecher, der sich gleichwohl 
zu seiner Zeit einen Namen machte durch eine grosse 
Folge Bildnisse der berühmten Theologen Deutsch- 
lands, die er im Verein mit Lips u. A. für den 
Verlag von Crusius in Leipzig lieferte.  Glücklicher 
in der Technik und gediegener war Gotthelf 
Wilhelm Weisse, der in Dresden 1750 geboren 
und daselbst gebildet, zum Hofkupferstecher nach 
Cassel berufen ward, nachdem er schon vorher 
Proben seines Talentes abgelegt hatte.
        

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