Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des Kupferstichs
Person:
Frantz, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710633
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-710886
spruch die zweite Hälfte des 1 5. Jahr- 
h u n d e r t s zugleich in Deutschland und Italien, 
vielleicht auch in den Niederlanden. Das ist die Zeit, 
wo ein frischer, lebendiger Odem die 
prächtigen Blüthen der Malerei und da- 
neben die Feldblumen des Kupferstichs 
weckte, die von nun an auch stets neben 
einander blüheten und welkten. 
Ueberschauen wir von diesem Zeitpunkte aus 
die vierhundertjährige Geschichte des Kupferstichs, 
so können wir nicht umhin zu bemerken, wie diese 
Kunsttechnik mit dem Beginn des I 7. Jahrhunderts 
in den Niederlanden und Frankreich sich kühn und 
kräftig zu einer ganz neuen Blüthe erhob , die 
aber im Laufe des 1 8. Jahrhunderts so ermattete, 
dass erst in einem neuen Aufschwunge ein Kunst- 
interesse dafür erwachte ; so sind wir wohl berech- 
tigt, d r e i P e r i 0 d e n anzunehmen, in welchen der 
Kupferstich sich bis zur heutigen Bedeutung ent- 
faltet hat. 
Die erste Periode umfasst die Zeit von 
der Mitte des I5. Jahrhunderts bis zum 
Beginn des 17. Jahrhunderts. 
Die zweite Periode umfasst das 17. 
Jahrhundert bis zur Zeit der französischen 
Revolution. 
Die dritte Periode führt dann in die 
neuere Zeit hinein. 
Die Darstellung dieser Geschichte ist ursprüng- 
ich ein C 0 m m e n t a r zu des Verfassers Kupfer- 
stichsammlung , in welcher die in diesem Büchlein 
genannten Meister mit mehr oder weniger Blättern 
vertreten sind, die aber doch hinzureichen schienen,
        

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